Functional Training mit der Slackline – (k)ein Kinderspiel

Auch Sie sind bestimmt als Kind auf Mauern  oder Holzstämmen balanciert?! Jetzt wird Altbekanntes bewusst und gezielt eingesetzt: mit der GIBBON Slackline! Das Slacklining gehört seit knapp 5 Jahren zur Trendsportart!

Das Prinzip ist dem Seiltanz sehr ähnlich – auf einem Gurtband, das zwischen zwei Befestigungspunkten gespannt ist, wird balanciert. Daher wurde auch der Name abgeleitet, wobei „slack“ so viel bedeutet wie „locker, schlaff, entspannt“.  Das ist auch der Unterschied zum Seiltanz auf dem Hochseil, bei dem das Seil absolut straff gespannt ist und sich kaum bewegt. Die Slackline hingegen dehnt sich unter dem Gewicht des Slackliners; durch diese entstehende Dynamik muss der Sportler einen ständigen, aktiven Ausgleich durch Eigenbewegung erzielen. Ein tiefer Balancepunkt ist charakterisierend. Dieser entspricht nicht der aufgespannten Haltung eines aufrechten Hochseilläufers oder einer Seiltänzerin.

Obwohl die Slackliner ungern mit Artisten verglichen werden, kann eine gewisse Ähnlichkeit nicht abgestritten werden. Einzig die Herkunft schafft einen gravierenden Unterschied: Slacken kommt vom Klettersport und ist eine recht junge Sportart. Sie entwickelte sich in den 1960er Jahren aus einer Nebenbeschäftigung bzw. zum Zeitvertreib von Freikletterer im  kalifornischen Yosemite Nationalpark.

An Ruhe- und Regentagen verbrachten  diese ihre Zeit als Schlecht-Wetteralternative auf  Absperrtauen von Parkplätzen um zu balancieren. Eine wirkliche Weiterentwicklung gab es danach jedoch nicht mehr – das Slacken konnte sich weder als Training noch als eigene Sportart durchsetzen. Die Slackline in großen Höhen zu benutzen, gespannt zwischen zwei Felsen, war nur für absolute Kletterspezialisten möglich - somit schier unerreichbar und damit uninteressant.

Doch die Fitnessbranche schläft nicht und stellt gefühlt jeden Moment einen neuen Trend vor. Die Rückbesinnung auf das Slacken nutzte die Firma GIBBON und startet mit diesem Trend voll durch.

„Mehr Balance, Fokussierung und Stabilität für Körper und Geist als elementarer Bestandteil in unserem alltäglichen Leben ist die treibende Kraft woran wir von GIBBON glauben.” so Robert Kaeding, CEO und Gründer der Marke GIBBON Slackline. Kein Wunder, dass der Gibbon, ein Primat der in Südostasien lebt und in vielen Zoos zu sehen ist, das Logo des Slackline-Herstellers ist, denn dieser ist für seine Balancekünste bekannt. Auch Sie haben ihn bestimmt schon mal gesehen!

Die wichtigsten Trainingseffekte…

…sind ganz klar die des Functional Trainings und somit die Optimierung im Bereich Kraft, Ausdauer, Balance und bewusste Wahrnehmung des eigenen Körpergefühls. Auch der Aufbau der Tiefenmuskulatur sowie die Beweglichkeit und Stabilisation des ganzen Körpers wird dabei von unseren beiden Fitnesstrainerinnen Nadine und Tina gefördert. Vielseitige Kraftübungen für alle Körperregionen sind möglich. So bekommen die einfachsten Übungen des Krafttrainings neue und spannende Aspekte hinzu. Die Anforderungen auf der Slackline  für den Sportler sind ein Zusammenspiel aus Balance, Konzentration, Koordination, Kraft und Ausdauer. Wackeln und Zittern ist gewollt um die kleinen, tiefen und gelenkstabilisierenden Muskeln zu erreichen und zu festigen.

Durch unsere neue große Outdoorfläche steht einem Training auf der Slackline unter freiem Himmel nichts mehr im Weg.

Ab auf die Slackline und viel Spaß!

 


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