Geheimtipp in den Allgäuer Alpen - Der Schrecksee

Über die Autobahn und den Jochpass erreichen Sie den Kurort Bad Hindelang. Von Schwangau aus dauert die Fahrt ca. 1 Stunde – sagenhafte Bergkulisse und Ausblicke inklusive. Von Bad Hindelang fahren Sie ins malerische, verwinkelte Hinterstein,  von wo aus die Wanderroute zum Schrecksee beginnt. Der Aufstieg ist laut Beschilderung mit 2 3/4 Stunden angegeben. Bei der wunderschönen Landschaft und der einmaligen Bergwelt sollten Sie jedoch nicht hetzen und ruhig den Blick des Öfteren über die Landschaft gleiten lassen. Der Bergsee liegt in einem kesselartigen Hochtal, das begrenzt wird von Knappenkopf (2071 m), Kirchendach (2013 m) und Kälbelespitze (2135 m) im Osten, Kastenkopf (2129 m) und Lahnerkopf (2122 m) im Süden und Älpelekopf (2024 m) im Westen.

Das Auto stellen Sie am besten auf dem gebührenpflichtige Parkplatz „Auf der Höh“ ab. Von hier aus führt ein Wiesenweg geradewegs in Richtung des „Gasthofes der Konstanzer Jäger“.

Der geteerte Weg geht zunächst leicht bergauf, jedoch nach kurzer Zeit auch schon wieder hinunter zur Fahrstraße in Richtung Giebelhaus. Vorbei am „Gasthof der Konstanzer Jäger“, sind es dann zum Elektrizitätswerk Hinterstein noch etwa 15 Gehminuten. Alternativ kann der bisher zurück gelegte Weg ganz bequem mit dem Bus (Pendelverkehr zwischen Hinterstein und Giebelhaus) oder mit dem Rad bewältigt werden.

Direkt nach dem Elektrizitätswerk geht es links hinauf in Richtung des auf 1.824 Metern liegenden Schrecksees. Zu Beginn geht es über Geröll und Schotter sehr anstrengend durch einen Wald bergauf. Nach gut 30 Gehminuten macht die Steigung einen kurzen Moment Pause. Nach kurzem Verschnaufen, vorbei an einem kleinen künstlich angelegten Weiher, geht es nun wieder bergauf. Nach etwa einer viertel Stunde lichtet sich dann endlich der Wald und der Blick öffnet sich der schönen Hochebene. Der ansteigende Weg führt weiter über offenes Gelände einer etwa 300 Meter hohen Felswand entgegen.

Beim letzten steilen Anstieg geht es quer zur Wand auf felsig, steinigem Untergrund nach oben. Am Ende „der Wand“, schon fast am Ziel geglaubt, müssen in der Hochebene noch zwei kleinere Hügel überquert werden. Doch dann endlich kommt der funkelnde Bergsee in Sichtweite. Die Mühe hat sich wirklich gelohnt! Was für ein Ausblick…

Da das Wasser des Schrecksees das ganze Jahr über recht kalt ist, ist der See nicht zum Schwimmen geeignet. Daher wohl auch der Name… da man sich bestimmt recht erschreckt, wenn man mit den Füßen das eiskalte Wasser spürt…

Danke liebe Angela, dass Du für uns diese Tour gemacht und die tollen Bilder mitgebracht hast!


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